„Was geht eigentlich bei dir derzeit so, Guddy?“

Äußerst seriöse Headlines ziehen selbstredend ebenso seriöse Artikel nach sich. Deshalb ist dieser jener Beitrag auch sehr ausführlich recherchiert und sorgfältig geschrieben. So bin ich. Ihr kennt mich ja.

Unter uns: Natürlich geht es hier nur um mein aktuelles Tun, entsprechend flappsig wird der Artikel sein. Viele von euch fragen mich immer wieder, was denn mit dem Blog ist, was ich überhaupt mache und ob ich noch in England lebe. Daher, tadaa: Hier die Antwort! 🙂

Seit ein paar Monaten lebe ich tatsächlich nicht mehr in England. Ich bin im Oktober ’19 nach Frankreich gezogen, doch diese Liason hielt nur kurz. Aus diversen Gründen (Primär die drei B’s: Brexit, Beziehung und Bier) bin ich deshalb seit Januar wieder in Deutschland. Derzeit noch übergangsweise bei meiner Mutter, da ich noch auf Jobsuche war und sich die Wohnungssuche dezent schwierig gestaltet. Mittlerweile arbeite ich als Campaignerin bei einer NGO in Bonn und werde in zwei Wochen – so Corona will – in eine eigene Wohnung ziehen. Ihr glaubt gar nicht, wie entlastend das ist! Seit Oktober lebe ich schließlich aus Koffern und habe keine eigene Wohnung. Und die meisten Airbnbs in denen ich war waren furchtbar,

„Ja und was ist jetzt mit dem Blog?!“

Gute Frage, imaginärer Blogleser! Aktuell ist mir Mikroblogging, insbesondere in Form von Twitter, einfach angenehmer. Niemand liest Blogs. Ich kann mich totschreiben und -recherchieren und ein Artikel wird eh nur eine Handvoll Klicks erhalten und geteilt wird es auch nicht, selbst wenn der Artikel selbst von einzelnen mit Lob überschüttet wird. . Sorry, aber dafür ist mir meine Zeit zu schade, So ein Artikel ist schließlich echt Arbeit.

Auf Twitter und Co kann man es wesentlich kürzer fassen und erhält zusätzlich mehr Resonanz und Austausch. Es frustriert mich weniger.

„Was machst du denn stattdessen?!?“

Wenn ich nicht gerade atme, esse und schlafe, dann bin ich unglaublich gerne auf Twitter! ♥ Meine Bubble ist einfach die beste. Ist so. Keine Diskussion. Außerdem habe ich wirklich Freude am Streaming gefunden, auch wenn ich das Dank wechselnder Wohnorte leider nicht ganz so regelmäßig tat wie ich es gewollt hätte. Momentan streame ich aber fast jeden Tag und ab meiner neuen Wohnung dann auch auf jeden Fall regelmäßig. 🙂 Auf Youtube werde ich die Streams dann nachträglich hochladen und wohl auch ab und zu mal eigens für Youtube kreierte Videos veröffentlichen, aber wirklich nur ganz unregelmäßig.
Außerdem bin ich auf Instagram zu finden.

„Was willst du?“

Ganz ehrlich gesagt (Immerhin bin ich ehrlich!): Mehr Follower:innen. Gerade auf Twitch macht es einfach mehr Spaß, wenn kontoinuierlich jemand im Chat plaudert. Dabei muss ich sagen, dass ich wirkliches Glück mit meinen Follower:innen habe: Die wenigen, die ich habe, sind unglaublich engagiert und ich bin dafür auch sehr, sehr dankbar! ♥ Da zu nennen sind insbesondere, aber natürlich nicht nur, meine beiden Moderatoren Joggable und CeBraX. Ohne jene wäre es nur halb so schön!
Wir haben auch einen kleinen, feinen Discord, zu dem ich euch sehr gerne einlade! Hier entlang: Klick mich.

Also: Ich freue mich über jedes Like, jeden Share, jedes Abo! Darum lasse ich auch einfach mal meine Links hier.

Twitter | Facebook | Twitch | Instagram | Youtube

„Ja und sonst?“

Sonst geht’s mir ganz gut. 🙂 Die Arbeit und die Kolleg:innen sind traumhaft, ich habe güldenes Klopapier und das Mehl ist auch noch nicht ausgegangen! Die Kontaktsperre macht mir psychisch zu schaffen, da ich gerade jetzt sehr gerne in Kneipen gegangen und Freunde getroffen hätte, aber naja. Das wird hoffentlich vorbeigehen. Also Corona. Nicht die Kneipen oder gar Freunde.

Oh und zeichnen müsste ich auch mal wieder. Und weiter an meinem Buch schreiben. Wird kommen, wenn ich in der Wohnung eingezogen bin und alles beisammen habe. 🙂

Wie ist es euch ergangen? Bloggt ihr noch oder lebt ihr schon?

2 thoughts on “„Was geht eigentlich bei dir derzeit so, Guddy?“

  1. Schön einmal wieder was von dir zu hören. Ja, Bloggen ist manchmal unbefriedigend und mit viel Aufwand verbunden. Dennoch möchte ich es nicht missen. Keinesfalls. Und ich mag Twitter und Instagram durchaus auch. Aber es ist eben MEIN Blog und dieses Gefühl habe ich bei den anderen Kanälen nicht so. Insofern schade, dass du hier weniger machen willst, aber schön dass du zumindest diesen Eintrag geschrieben hast… 😉

  2. Es freut mich sehr, dass du einen neuen Weg für dich gefunden hast, mit dem du so glücklich bist. Ich drück dir die Daumen für die Wohnung!

    Ich würde auch furchtbar gerne wieder mehr bloggen, aber gleichzeitig befürchte ich genau das, was du angesprochen hast: Es interessiert kaum jemanden, egal wieviel Arbeit man reinsteckt. Das ist traurig und demotivierend. Vor allem nachdem ich mich vor kurzem durch alte Blogeinträge gewühlt habe und mich erinnerte, was für eine engagierte und kreative Truppe wir damals auf blogspot waren. Schöne Zeit, aber wohl vorbei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.