Girls behind the Games – die Videospielkultur ist weiblicher als manche denken

Girls behind the games

„Girls behind the Games“ ist eine jüngst gestartete Kampagne, die Frauen in der Gamesbranche sichtbar machen und dadurch andere inspirieren will. Und das ist ziemlich spannend zu verfolgen!

Gestartet wurde sie von dem neuseeländischen Indie Game-Studio Runaway, das selbst auf geschlechtliche Diversität in seinen Reihen achtet. Obwohl rund 50% der Gamer weiblich sind, sind Frauen nur zu etwa 20% in der Gamingindustrie vertreten, das Feld bleibt noch männlich dominiert. Trotzdem – oder gerade deswegen – hat es sich die Kampagne zur Aufgabe gemacht die Frauen hervorzuheben, die in diesem Feld arbeiten.

Hier ist übrigens der Link zur offiziellen Website

Seine eigene Story kann man ihnen entweder per Mail zusenden oder unter dem Hashtag #girlsbehindthegames twittern. Das ist eine nette Sache – ich finde es allerdings schade, dass tatsächlich das verniedlichende „Girls“ statt des stärkeren „Women“ gewählt worden ist. Schließlich geht es hier primär um erwachsene Frauen. Und die arbeiten in so ziemlich jedem Feld innerhalb der Spieleindustrie angefangen vom Community Representative bishin zum CEO eines Studios.

So oder so teile ich hier nun gerne ein paar der Twitterstories. Es ist immer schöner, ein positives Zeichen zu setzen als ständig zu behaupten, dass es gar keine Frauen im Gaming geben würde.

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2 Kommentare

  1. Eine schöne Sache, wie ich finde, aber mit dem „girls“ habe ich mit meinen 30 Jahren ja nun auch so meine Problemchen. Das sehe ich also wie du. Wobei ich etwas überrascht bin, dass so eine Kampagne noch immer sein muss, da ich eigentlich dachte, das Klischee, Frauen würden wenn überhaupt grade mal „Die Sims“ zocken jetzt schon überholt wäre.

    1. Ich glaube, das Klischee ist tatsächlich weniger gehäuft. Die Annahme kommt jetzt eher von der anderen Seite „Seht! Es gibt keine Frauen in der Videospielbranche! Die ist nämlich total sexistisch!“