Bratphoenchen der Woche #15: Über Kritikerinnen, Rapefiction und Männer als feministisches Thema

JEDEN SONNTAG TRAGEN WIR EINE LISTE DERJENIGEN ARTIKEL, VIDEOS, TWEETS UND INTERNETSHIZZLE ZUSAMMEN, DIE WIR ALS BESONDERS SEHENSWERT ERACHTEN. SEI ES, DASS SIE BESONDERS GUT RECHERCHIERT, PHANTASTISCH GESCHRIEBEN, LUSTIG ODER WISSENSWERT SIND. DEN BESTEN LINK KÜREN WIR MIT DEM GOLDENEN BRATPHOENCHEN; EINE AUSZEICHNUNG, DIE SELBSTVERSTÄNDLICH EINZIGARTIGLICH IST UND NACH DEM SICH JEDER CONTENTMAKER VON PLÄTZCHENBÄCKERIN SABINE BIS GEORGE R.R. MARTIN DIE FINGER LECKT! LOGISCH. ZUDEM WERDEN DIE GEWINNER DES GOLDENEN BRATPHOENCHENS AUF EINER GESONDERTEN SEITE NOCHMAL PRÄSENTIERT. FÜR DIE JEWEILS KOMMENDE WOCHE DARF JEDER SELBER ENTSPRECHENDE LINKS EINREICHEN, X AUGEN SEHEN MEHR ALS 4!

Persönliches

Meine Woche war von Star Wars geprägt. „Die letzten Jedi“ kam in die Kinos und ließ mich mit gemischten Gefühlen zurück. Zudem kam das „Last Jedi“-DLC zu Star Wars: Battlefront2 raus. Immerhin habe ich zu dem damit einher gehenden Ende der Solokampagne eine ganz klare Meinung: Ich finde sie doof. Obwohl man eine mittelalte Frau mit ergrautem Dutt spielen darf. Das wiederum ist ziemlich cool!

Ansonsten habe ich halt so gelebt. Und gegessen. Und gearbeitet. Und noch mehr gegessen. Auf Instagram sieht meine Woche aus wie folgt. Der freundliche Herr in der Mitte ist übrigens Dominik, seines Zeichens befreundeter Gamingblogger. Instagram Dezember

Die Artikel der Anderen

Ja, auch andere Menschen haben einen Blog, schreiben für Onlinemagazine oder schütten sich auf sonstigen Wegen virtuell ihr Herz aus. Meine persönlichen Highlights der Woche findet ihr hier.

Star Wars Fans Are Why I’ve Never Really Been Able to Love the Franchise

Star Wars Fans are awful[Kolumne|Filme] Charles Pulliam-Moore kritisiert am Star Wars-Fandom Vieles, unter anderem die von den Fans aggressiv verteidigte Annahme, die eigene, nostalgisch gefärbte Meinung sei die einzig wahre. Da steckt viel Wahres drin. Muss ich zugeben. „But there’s a way in which the largess of Star Wars has the odd ability to bring out a kind of feverish fanaticism in people. Everyone feels as if they own Star Wars because they love it, but when a fandom gets that big, trying to find your place within it can become a daunting and taxing experience.

Popcorn, Rollenwechsel und Kritikerklischees: Emma Emotional

Kritikerinnen in der Filmbranche[Sexismus|Filme] Für das Quotenmeter stellt Sidney Schering Klischees der weiblichen Filmkritiker-Landschaft vor. Und das nicht nur mit Biss, sondern auch mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik. „Wir leben in einer Gesellschaft, die filminteressierte Frauen dazu zwingt, so zu werden wie Emma Emotional. (…) weil es die einfachste Möglichkeit ist, in der Kritikerbranche als Frau Geld zu verdienen. Denn Emma Emotional bekommt genauso viel Gegenwind wie all ihre stilistisch in zig Richtungen verstreuten männlichen Kollegen: Nur ein bisschen was – statt einen ganzen Orkan.“

Rapefiction-Debatte: Es geht um alles, aber nicht um Sex

Rape Fiction[Rape Fiction|Literatur] Die Rapefiction-Debatte um „Paper Princess“ & Co habe ich gar nicht mitbekommen. Zum Glück gibt es Aurelia – die bringt das wunderbar auf den Punkt!  „Es geht um die Romantisierung und Normalisierung von gefährlichen Machtverhältnissen. Davon, dass sich die Beteiligten eben nicht auf Augenhöhe begegnen und ein Partner – normalerweise eine junge Frau, aber das ist nicht exklusiv – als schwächerer Teil abgewertet wird. Und dass das innerhalb dieses Genres nicht nur akzeptiert, sondern auch okay ist.

Männer sind ein feministisches Thema

[Feminismus|Gesellschaft] Dr. Mithu M. Sanyal über die scheinbare Diskrepanz, dass Männer und der Feminismus ein gemeinsames Thema sind. Ich selbst werde nicht müde, das ständig zu betonen. „Entsprechend denke ich, dass auch Männer – in Abwandlung von Susie Orbachs Diktum Fat is a Feminist Issue – ein feministisches Thema sind. Vielleicht nicht das erste und nicht zwingend für jede Feministin. Aber aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive gilt: Men are a feminist issue. Eine Feministische Utopie ist nur möglich, wenn alle Geschlechter befreit sind.“

Und das goldene Bratphoenchen geht an…

Aurelia. Ihre Aussagen zum Thema Rapefiction unterstreiche ich voll und ganz. Zusätzlich ist es ein sehr wichtiges Thema, über dass sich viele mehr Gedanken machen sollten als sie es aktuell tun.

 

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