Die 5 besten Bösewichte in Serien

Das Thema des dieswöchigen Thema lautet: Die drei härtesten Böden der Geekgeschichte. Wer natürlich die Überschrift gelesen hat – und das dürften die meisten von euch sein – wissen an dieser Stelle, dass das dreist gelogen ist. Hier nun also die fünf Bösewichte aus Serien, die ich persönlich am besten dargestellt und geschrieben finde.

V. M. Varga (Fargo)

Furchtbarer Kerl. Furchtbar. Im besten Sinne natürlich, denn Bösewichter sollten keine rosa Zuckerwatte verschenken, sondern ekelhaft daherkommen. Varga, gespielt von „Harry Potter-Werwolf“ David Thewlis, vereint körperliche Ungepflegtheit mit geistiger Evilness. Ich kann es nur nochmal betonen: Er ist furchtbar. Jedes Wort wird im faulenden Mund mit Ekel überzogen, jede Bewegung… brr! Wahnsinnig gut gespielt.

Drink it.

Governor (TWD)

Ich habe ihn gehasst. Um ein Haar hätte ich den Fernseher angesprungen. Ich habe es noch nie so extrem erlebt, dass ich beim Gucken einer Serie derart sauer war. Dabei wirkte der Governor zu Beginn fast charmant! Er lächelt freundlich, kann sich benehmen und überhaupt sieht er ja auch ganz niedlich aus. Aber was er da von sich gibt, diese Arroganz, diese Ignoranz, das Spiel mit der Grausamkeit… Widerlich.

Shredder (TMNT)

An ihm reibt sich nicht nur Käse, sondern auch jede Schildkröte dieser Welt! Natürlich habe ich ihn hier aus Nostalgiegründen gewählt, schließlich war er einer der ersten Bösewichter, die ich kennenlernen durfte. Dabei stets bitterlich böse, aber immer untergeben dem Herrn Brain Krang.

Khaaaaan!

Khan aus der klassischen Star Trek Serie hat Biss. Über Jahrzehnte hinweg frönt er seinem Hass Kirk gegenüber und ist damit einer der langlebigsten Schurken der Fernsehgeschichte. Und so hübsch egozentrisch und selbstverliebt! Hach!

Zeit

Die Zeit ist der furchtbarste Serienschurke schlechthin! So viele Serien, aber die Zeit ist gegen mich! Das ist nicht fair! Zeit, du mieser Bastard!

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8 Kommentare

  1. Da gäbe es noch sooo viele… Roose Bolton und Joffrey samt Cersei aus GoT? Oder, um nen „sympathischen Bösewicht“ zu nennen, Al Swearengen aus Deadwood? Oder der Billy Bob Thornton als Antagonist aus der ersten Staffel Fargo? Und bei „Outlander“ bin ich ja sogar der Ansicht, dass ich lieber eine Serie über das Leben des intriganten Duke of Sandringham sehen würde als das seltsame Hin-und-hergereise der Protagonistin. Insgesamt lässt sich wohl sagen, dass der Schurke in soner Serie einfach die dankbarste Rolle ist. Stoisch-heldenhaft wird dagegen schnell zu langweilig-uninteressant (nicht umsonst hatte Jon Snow in GoT als einziger Hauptdarsteller mehr Kritiker als Fans; auch Shadow bei American Gods hat ein bisschen dieses Problem).

    1. Negan fand ich irgendwie gar nicht so schlimm… natürlich ist er ein Arschloch. Aber hassen tu ich ihn nicht. Ich mag auch sein Baby 🙂

  2. Ich würde noch „T-Bag“ aus „Prison Break“ hinzuzählen. Zumindest in den ersten drei Staffeln, plus seinem Gastspiel in „Breakout Kings“. Ein Sadist, Mörder, Vergewaltiger, wie er im Buche steht, aber so grandios von Robert Knepper gespielt, dass man es einfach liebt, ihn zu hassen. (Dummerweise wurde ab Staffel 4 sein Charakter immer weicher gespült, bis man ihn überhaupt nicht mehr erkannte. Aber „Prison Break“ lief eh 2 [jetzt 3] Staffeln zu lang.)

    1. Prison Break habe ich nie geguckt. Sollte ich vielleicht mal.. aber die erste Episode fand ich so langweilig :/