1W100Fragebogen

1W100 – Fragen zum Rollenspiel

„Ein bisschen Rollenspiel kann nie schaden“, dachte ich mir und mache hiermit bei Sorbens „1W100„-Aktion mit. Beantwortet werden random 10 aus 100 Fragen. Hier und jetzt. Schwarz auf Weiß.

Selbstverständlich würfle ich die Fragen aus. Ich will mich ja selbst noch überraschen! Ob es nun also die besten Fragen der 100 sind oder nicht, lasst euch einfach überraschen! Nach den 10 schriftlich beantworteten Fragen hänge ich noch einen Vlog mit 10 weiteren Antworten an.

#92: Dein Lieblingssystem wird eingestampft. Bleibst du trotzdem dabei oder suchst du Ersatz, immerhin wird es keine neuen Sachen mehr geben?

„Neue Sachen“ sind mir bei einem Rollenspiel völlig egal. Von DSA etwa gibt es meiner Meinung nach ohnehin bereits zu viel – da blickt doch keiner mehr durch. Oder anders: Da will ich nicht mehr durchblicken. Ich interessiere mich nicht für die hinterletzten Regeln und habe lieber wenige, als zu viele Regeln, die Kämpfe u.ä. nur künstlich in die für mich strunzlangweilige Länge ziehen. Ich stehe auf Rollenspiel. Und das gibt es auch dann, wenn man nur das rudimentäre Regelwerk gibt.

Daher: Natürlich würde ich dabei bleiben. Das System wird für mich nicht durch Neuerscheinungen und irgendwelche mehr oder wenigen netten käuflich zu erwerbenden Abenteuern definiert, sondern durch die eigene Fantasie und die Spielgruppe.

#77: Dein erster Charakter?

Adsiniliya Wüstenschnee: Eine halbelfische Streunerin (Seit DSA4: Taugenichts) im Schwarzen Auge. Tolpatschig, sehr direkt und bekloppt, nicht die Hellste, aber liebenswert. Ich weiß noch, wie ich mich bei eingefleischten DSAlern stets für ihre herkunft rechtfertigen musste.

„Eine Halbelfe mit firnelfischer Mutter und Novadi-Vater?! GEHT JA GAR NICHT!“

Natürlich nicht. Es gab ja nie Beispiele für genau diese Kombination im Regelwerk – wie also sollte DAS schon funktionieren … Diese Diskussion ist bis heute ein Sinnbild DSA’scher Engstirnigkeit für mich. Die, selbstverständlich, längst nicht jeder DSA-Spieler für sich pflegt.

#24: Spielst du auch Computerspiele?

Die Frage ist auf meinem Blog überflüssig, schließlich habe ich eine eigene Gaming-Kategorie. Also: Ja, überraschenderweise spiele ich auch Computerspiele. Sogar Rollenspiele! Sie sind neben Shooter mein liebstes Genre.

Raumhafen Adamant Charakterblatt

#39: Hattest Du schon einmal Phasen, in denen du keine Lust aufs Spielen hattest?

Ständig. Dann spiele ich über Jahre hinweg nicht, bis ich wieder eine neue Gruppe finde oder alte reaktiviert werden. Rollenspiel ist eben nur eines unter vielen Hobbies bei mir.

#96: Star Wars, Star Trek und/oder Herr der Ringe, welches Universum begeistert dich?

Kurz und knapp: Alle der drei genannten! Warum nur eins aussuchen, wenn man aus so vielem schöpfen kann?

#55: Nach den Regeln des Spiels oder Hausregeln?

Kommt auf das System an. Vampire: The Masquerade etwa finde ich fürchterlich und man müsste es für mich komplett umschreiben, damit ich mitspielen würde. Bei Das Schwarze Augen sind es mir irgendwann zu viele Sonderregeln, Minidetails, Spezialstuff (…) geworden, sodass ich das nur abgespeckt spielen möchte. Andere Systeme wie Fate spiele ich nach den Regeln des Spiels – weil sie für mich auch so Spaß machen und sinnvoll erscheinen.

#67: Handouts sind cool, oder?

Nö.

#51: Wie stehst du zu EP für gutes Rollenspiel etc.?

Finde ich großartig! Bemühungen in diese Richtung sollten belohnt werden. Leider verteilen die meisten Gruppen, in denen ich gespielt habe, nur Extra-EP für besonders heldenhafte oder besondere Taten. Dabei sollte im Rollenspiel nicht nur das zählen (wenn überhaupt), sondern die rollenspielerische Dichte. Zumindest für mich. Aber das sieht auch jeder anders, was absolut ok ist.

#88: Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.

Auf jeden Fall nicht für Rollenspiele. Ich gebe generell kaum Geld für Rollenspiele aus, muss ich zugeben. Abenteuer denke ich mir selbst aus und neuen Stuff brauche ich schlichtweg nicht. Nö, für 2Millionen würde ich mir ein Häuschen am See kaufen und es in Form eines Gehalts an mich selber bis an mein Lebensende ausgeben. Tadaa. Außerdem würde ich mit Marcus eine Reise nach Neuseeland unternehmen.

#61: Rollenspiel oder gespielte Rollen (im Englischen kommts besser rüber 😉 )? Sind Emotionen und zu sehr „im Charakter sein“ peinlich oder großartig?

Großartig! Ich wünschte, das würde jeder so sehen. Ich liebe es, in den Rollen richtig aufzugehen. Da hilft es auch, dass ich auf Knopfdruck weinen kann. Leider mangelt es in den meisten Gruppen an entsprechender Atmosphäre.


Und hier die anderen 10 Fragen plus Antworten.

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