1 Jahr Fried Phoenix: Rück- und Ausblick

Genau ein Jahr existiert Fried Phoenix nun: Gelauncht wurde er am 1.1.2017. In diesem Jahr ist viel passiert, sowohl auf und mit der Website, als auch hinter den Kulissen. Insgesamt war das Jahr ziemlich aufregend!

Ein Jahr in Zahlen: 253 Blogbeiträge, die insgesamt 961 Kommentare eingeheimst haben. Dazu kommen noch über 2.500 Follower in den sozialen Netzwerken, die  und das ist ziemlich großartig – auch noch aktiv sind! Das ist das wohl größte Lob für einen Blogger und ich bin sehr dankbar dafür.

Januar

Voller Hoffnungen, Ideen und Planungen haben wir den Blog gestartet – und schnell festgestellt, dass wir unsere geplanten Rehen – „Who the fuck is…“ und die Geek Quest nicht regelmäßig weiterführen können, da insgesamt die Zeit fehlt. Auch Marcus hat noch häufiger Beiträge geschrieben, konnte aber nicht ahnen, dass ihn die neue Arbeit derart fordern würde. Obwohl er mittlerweile wenig für den Blog schreibt, ist er aber hinter den Kulissen noch voll dabei.

Mehr noch als der Blog stand der Umzug im Fokus. Für Marcus‘ neue Arbeitsstelle bei Travian Games als Team Manager CS sind wir vom Rheinland nach München gezogen. Wenn man in der neuen Stadt niemanden kennt, ist das ein spannender Schritt. München ist keine Stadt, in der wir noch viele Jahre wohnen wollen, aber sie hat neue Möglichkeiten eröffnet und Kontakte knüpfen lassen.

Februar

Im Februar machten wir München unsicher. Wir besuchten beispielsweise das „Video Game Music in Concert„, testeten uns durch die Irish Pub-Szene und wurden da eher enttäuscht. In München fehlen einfach die rockigen, entspannten Kneipen.

Insgesamt haben wir uns im Februar primär daran versucht, uns in München einzuleben. Der Blog lebte eher nebenher für sich hin, wurde dabei aber natürlich nicht vergessen.

März

Anfang März trafen wir uns mit sieben anderen Geeks bei dem von uns organisierten GeekUp. Das brachte nicht nur einen lustigen Abend, sondern auch noch Bekanntschaften, die bis zum heutigen Tage währen. Eigentlich wäre mal wieder Zeit für ein MeetUp …

Außerdem organisierte ich den „Picture my Day“ und besuchte den Münchner Item Shop, über den ich einen Artikel schrieb und mit dem wir mittlerweile eine kleine Kooperation haben. Der März war also voll von interessanten, unterhaltsamen Begegnungen und läutete die soziale Zeit in München für uns ein.

April

Im April wertete ich die Umfrage zum Thema Conventions aus – und obwohl das ganze Spaß gemacht hat, war es doch ein sehr frustrierendes Blogerlebnis.  Das Erstellen der Umfrage, das Auswerten von 153 beantworteter Fragebögen und schlussendlich das Visualisieren der Ergebnisse: Das war verdammt viel Arbeit. Geklickt wurde der Artikel auch, nur eine Reaktion bekam ich nicht. Null. Das zeigt mir, dass ich Aktionen dieser Art nicht ziehen. Und dass Scheiße mehr wert bei den Lesern hat. Es frustriert.

Das Gespräch mit DrRadio Wissen war ein kleines Highlight für mich. Mit Thomas Ruscher sprach ich dort über Remakes am Beispiel von Full Throttle. Das sind die kleinen Freuden des Bloggens.

Mai

Kooperationen mit anderen Bloggern finde ich nach wie vor unglaublich spannend und auch im Mai blieben sie nicht aus. Wieso auch, wenn man sich so tolle Gäste einladen kann, die einem etwas über das eigene Bloggen berichten können?

Außerdem waren wir auf der Comic Con in München – und wurden enttäuscht. So ein Veranstaltungs-Crap! Immerhin: Es brachte einige hübsche Fotos mit sich.

Juni

Der Juni wurde von Streaming-Diensten bestimmt. Der Monat war ansonsten ruhig, was Blog-Highlights angeht. Allerdings war diese Ruhephase wichtig, um mich zu ebnen. Gebloggt habe ich weiterhin und dabei gemerkt, dass ich es kann und das noch ewig mein liebstes Hobby bleiben wird. Ich habe das Design etwas umgeändert, Strukturen gefunden und eine neue Basis geschaffen, was durch den jobbedingten Wegfall durch Marcus Schreibkraft mehr Bedeutung erlangte. Auch wenn es auf Außenstehende nicht so wirkt, war es ein wichtiger Monat für Fried Phoenix.

Juli

Der Juli war heiß. So unglaublich heiß. Gleichzeitig habe ich eine neue Vollzeitstelle begonnen, die mich kreativ sehr gefordert hat. Daher war der Juli der artikelärmste Monat des Jahres. Eine kreative Schaffenspause.

August

August – das bedeutet Sommer, Sonne und gamescom. Wir waren vor Ort: Marcus im Auftrag von Travian Games für Crowfall und ich als Journalistin. Es brachte wie stets wunderbare Kontakte zu Menschen aus der Branche, Interviews und eine Reihe von sehr coolen Erfahrungen. Die gamescom möchte ich einfach nicht missen, so anstrengend sie auch ist.

Auch begann ich wieder, an der Videoreihe „XY in Videospielen“ zu arbeiten. Das Thema dieses Mal war „Indianer“, wichtiger als der einzelne Titel ist allerdings die Erkenntnis. Ich liebe diese Reihe. Obwohl sie sehr viel ARbeit und Zeit kostet, da unglaublich viel recherchiert werden muss. Auch obwohl die Resonanz eher bescheiden ist. Ich wünschte, mehr Leute würden es gucken, sich dafür interessieren oder zumindest etwas dazu sagen. So oder so: Man tut eben, was man liebt.

September

Im September habe ich sehr viele Toplisten geschrieben. Es sind die Artikel, die sowohl die meisten Likes, als auch Kommentare abstauben. Trotzdem hat die Phoenix-Umfrage aus dem selben Monat gezeigt, dass ihr, die Leser sie nicht mögt. Mein Gesicht bei der Auswertung der Umfrage sah in etwa so aus: öÖ

Nicht, weil ich euch doof finde, sondern weil das direkte Feedback ein anderes ist. Kurz: Ich habe nach wie vor  keine Ahnung, was ihr wollt! Daher schreibe ich einfach weiterhin, was ich gut finde. Und wenn es Listen sind. Die machen nämlich Spaß.

Oktober

Ich glaube, dass der Oktober der Monat ist, bei dem ich blogtechnisch am meisten gelernt habe. Ich habe einiges ausprobiert, mir selbst konkrete Ziele gesteckt und mir ist einiges klar geworden. Was ich will und was ich nicht will.

Außerdem habe ich die Interviewreihe mit Autoren gestartet und hatte die für mich große Ehre, Wolfgang Hohlbein interviewen zu dürfen. Zudem habe ich begonnen, bei der größten MMO-Seite Deutschlands mein-mmo.de zu arbeiten. Auch das brachte einige neue Erfahrungen und neue, tolle Kontakte.

November

Der November war erstaunlich aufregend. Ich bekam einige Anfragen, von denen ich eine auch annahm: Ich werde bei einer Podiumsdiskussion beim Pan Branchentreffen teilnehmen.

Außerdem habe ich wieder Gefallen am Youtube Hangout gefunden. Was der November aber auch war: Psychisch wahnsinnig anstrengend.

Dezember

Still und heimlich änderte ich das Layout, habe mir einen Blogplaner für 2018 zugelegt und verliebte mich wieder neu in Star Wars. Spoiler: Das lag nicht am letzten Jedi. Ich bloggte, also war ich.

Der Dezember steht sinnbildlich für das, was ich mit Fried Phoenix 2017 erreicht habe. Ich bin -endlich – zufrieden mit der Optik und den Inhalten des Blogs. Ich finde meine Artikel super, habe einen, wie ich finde, guten Mix aus gut recherchierten und schnellen Artikeln und habe einen Plan, wo es hingehen soll.

Ausblick

2018 wird viel passieren. Ich werde an einer Podiumsdiskussion teilnehmen, Messen und Cons besuchen, viele interessante Menschen interviewen und tolle Artikel schreiben. Ich werde im Job weiterkommen und meinen Roman fertig stellen. Für Fried Phoenix habe ich einige Pläne und ich hoffe, dass ihr mich auf dem weiteren Blogweg weiterhin begleiten werdet! Es wird sich lohnen.

Vielleicht interessiert dich auch ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

11 Gedanken zu “1 Jahr Fried Phoenix: Rück- und Ausblick”