Wonder Woman Gal Gadot seeher Award

Gal Gadot wird mit dem #SeeHer Award ausgezeichnet und ich finde es awesome!

Wonder Woman„-Darstellerin Gal Gadot wird mit dem #SeeHer-Award ausgezeichnet. Mit ihm werden Frauen aus dem Entertainment-Bereich geehrt, die Grenzen überschreiten und mit ihrer Performance dabei helfen, Stereotypen zu verändern. Und diese Auszeichnung ist verdient!

Der Award wird während der nächsten Critics’ Choice Movie Awards am 11. Januar verliehen und das mittlerweile zum zweiten Mal. Ins Leben gerufen wurde er 2016 von der Association of National Advertisers (ANA), die mit ihrer #SeeHer-Bewegung für eine korrekte Darstellung weiblicher Figuren plädieren. Dass man in diesem Jahr an Wonder Woman denkt, ist dabei naheliegend!

Gadot  war in diesem Jahr eine kraftvolle Stimme, die sich für Frauen eingesetzt hat . Nicht nur auf der großen leinwand, sondern auch im realen Leben nutzte sie ihre Medienpräsenz, um die Leute aus der Entertainmend-Branche zu ermutigen und für Gleichheit und Fairness zwischen den Geschlechtern einzustehen.  „, ANA-CEO Bob Liodice

Schließlich hat Wonder Woman weltweit bisher über 820 Millionen Dollar eingebracht und sich zum zweiterfolgreichsten Film dieses Jahres gemausert – und damit eine Bühne für ihren Auftritt als Wonder Woman gegeben. Ihre Performance dort zeigt, dass weibliche Figuren mehr sein können – ohne dabei auf Männer als Witzfiguren zurückgreifen zu müssen. Das zieht sich bis in ihr reales Leben. Sie macht sich für Feminismus stark und zeigt sich auf ihren sozialen Medien kritisch.

„Seichte Popkultur“ kann auch was“

Überreicht werden wird ihr der Award passenderweise von „Wonder Woman“-Regiseeurin Patty Jenkins. Was ich an der Auszeichnung besonders gut finde, ist dass hier jemand gewürdigt wird, der in der profanen Popkultur zu Hause ist. Wenn etwas aus „unserer“ Popkultur ausgezeichnet wird, freut mich das meistens sehr – gerade wenn es ein Award ist, der sich mit eher ernsten Themen beschäftigt. Zu oft wird übersehen, dass Comics, Videospiele und Co durchaus auch Teil der Kultur und Vorbild in gesellschaftskritischen Themen sein können!

Ich persönlich bin – eigentlich selbstverständlich – für Feminismus und ich kann mich Gadots Worten „Wer kein Feminist ist, ist ein Sexist“ nur anschließen. Daher befürworte ich solche Awards. Schade finde ich allerdings, dass scheinbar grundsätzlich keine Männer den Award nominiert werden können. Schließlich geht es beim Feminismus um beide Geschlechter und sowohl Frauen, als auch Männer können hier als positives Beispiel herangezogen werden.

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