(Hobby-)Autoren anwesend?

… dann ist vielleicht der Na(tional) No(vel) Wri(ting) Mo(nth), kurz NaNoWriMo, etwas für euch! Bei diesem seit 1999 jährlich stattfindenden Projekt schreiben die Teilnehmer  im November einen Roman. Zumindest 50.000 Wörter, denn das ist das eigentliche Ziel: Innerhalb dieses einen Monats pro Tag im Schnitt 1667 Wörter am Tag zu schaffen.

Zu gewinnen gibt es … nichts. Bis auf die Ehre, versteht sich, und das Gefühl, es geschafft zu haben. Für mich persönlich ist der NaNo eine gute Möglichkeit, mich zu motivieren. Ein lyrischer Arschtritt, der im letzten Jahr hervorragend geklappt hat: Damals habe ich fast 60.000 Wörter geschrieben.

Die meisten organisieren sich in Foren, manche kämpfen auch alleine oder schließen sich in kleinen Gruppen mit Randomautoren auf der offiziellen Website kurz.

Ich habe noch keine Ahnung, wie ich das schaffen soll, denn ich habe doch so viel zu tun im November!

  • Arbeiten
  • Bloggen
  • Endlich wieder mal ein paar Youtubevideos fabrizieren
  • Zeichnen
  • Noch mehr arbeiten
  • Freunde treffen
  • Feiern gehen
  • Schlafen wäre zugegebenermaßen auch noch ganz nett. Aber das ist optional.

Mein Projekt für den NaNo

Immerhin habe ich zumindest die ersten Eckpunkte des Plots fertig! Die Charaktere stehen, einige Szenen sind bereits verbildlicht in meinem Kopf entstanden und, ja, ich habe ein Ende.

Hauptfiguren sind der verwöhnte Sohn eines Windarchitekten, ein unglücklich magisch Begabter und eine Glasweberin, die sich gegen das Gesetz stellt. Natürlich werde ich im Bereich Grim&Gritty werkeln. Es wird hässlich, blutig und brutal. Logisch. Mehr verraten werde ich allerdings nicht, da ich noch nicht weiß, ob ich es „geheim“ unter einem Pseudonym veröffentlichen oder wirklich öffentlich damit hausieren gehen werde. Sollte es fertig werden. Irgendwann. Vielleicht. Eventuell.

Doch ich bin zuversichtlich! Drückt mir die Daumen!

Und falls ihr auch beim NaNo mitmachen solltet: Erzählt doch mal ein bisschen! Ist es euer erster? In welchem Genre werdet ihr schreiben? Und habt ihr schon fertig geplottet?

Wie genau man an den NaNo heran geht, bleibt jedem selber überlassen. Viele schwören darauf, in dieser Zeit dem „inneren Lektor“ Urlaub zu geben. Ziel sei es nicht, den perfekten Roman zu verfassen- das ist innerhalb dieser kurzen Spanne ohnehin utopisch – sondern überhaupt zu schreiben und es in Angriff zu nehmen. Überarbeiten kann man später. „Just go with the flow, baby!

Mein Nano Account ist übrigens der hier. Unglaublich gepflegt.

Headerbild: Sticker Mule

Vielleicht interessiert dich auch ...

8 Gedanken zu “(Hobby-)Autoren anwesend?”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.