Die 5 Filme, die ich als letztes gesehen habe

Derzeit herrscht dezenter Trubel im Hause Phoenix. Dennoch habe ich es nun mit letzter Kraft geschafft, einen Artikel zu verfassen! Thema heute: Siehe Titel. Nachdem nun aller Augen panisch gen erdachten Norden gewandert sind, hier noch die Anmerkung, dass es sich selbstredend um die Blogparade der Ergothek handelt. Doch nun: go!

Train to Busan (2016)


Ein Horrorfilm aus Südkorea, in dem wieder einmal Zombies die Hauptrolle spielen. Der Clou: Die Nebenrolle verkörpert ein Zug, in dem die noch nichtsahnenden menschlichen Figuren Platz nehmen und sich wenige Minuten später in einem Alptraum wiederfinden. Nicht nur, dass das ganze Land um sie herum von Zombies überschwemmt wird, nein, auch im Zug selbst breitet sich die Seuche unweigerlich aus. In diesem beengten Szenario herrscht nicht nur die Angst um das nackte Überleben, sondern auch ein Familiendrama vor. Der Film ist nett, ab und an unfreiwillig komisch und vermag es auch nicht, zu ängstigen. Dennoch waren es unterhaltsame 118 Minuten.

The Collector (2009)


Ein Einbrecher möchte irgendetwas verdammt teures aus dem Hause der reichen Familie klauen und bricht eines Nachts, in der er die Familie im Urlaub wähnt, dort ein. dummerweise ist er nicht alleine. Ein irrer Maskenmann hat sich ebenfalls dort eingenistet und scheint seine schiere Freude daran zu finden, die Familie – die es doch nicht mehr geschafft hat, die Reise anzutreten, zu foltern. Warum er zusätzlich noch raffinierte und auffällig aufwändige Fallen überall installiert hat, bleibt dabei sein Geheimnis. Leider ist der Film in erster Linie blöd und in zweiter Linie dumm.

Ants – Der Tod kommt auf 6 Beinen (1977)

Radioaktiv verseuchte Ameisen greifen Hotelgäste an. Oder so. So ganz dahinter, was die Ameisen nun können oder wollen, kommt man nicht. Die Bedrohung ist derart nonexistent, dass man sich wünscht, dass von irgendwoher Godzilla angetrampelt kommt, Logik hin oder her. Nein, Großaufnahmen von friedlich krabbelnden Ameisen sind, so ohne Kontext, einfach nicht gruselig. Sorry, Mr. WerauchimmerdiesenFilmverbrochenhat. Habe lange keinen so lahmen Film mehr gesehen.

Crimson Peak (2015)

Frau verliebt sich in Mann. Mann und Frau reisen gemeinsam mit Manns Schwester zu deren Anwesen. Dieses hat seine besten Tage lange hinter sich gelassen. Und mit „lange“ meine ich „so lang wie der Schwanz des Marsupilami“-lang. Doch natürlich bröckelt nicht nur das Dach und der Putz, sondern auch die Fassade der Geschwister selbst. Das ein oder andere erschreckende Geheimnis umgibt sie. Als Gratisbeigabe spukt es auch noch. Ja, Flitterwochen stellt man sich anders vor. der Film ist definitiv schön gemacht, allerdings hätte ich mir mehr Grusel gewünscht.

The Voices (2014)

Ein Film mit einer sprechenden zynischen Katze, Mord&Totschlag und Ryan Reynolds – was kann da schon schief gehen? Alles. „Deadpool“ hört Stimmen, die er naheliegenderweise seinen Haustieren zuordnet. Während er gesellschaftlich immer weiter abdriftet und eine blutige Spur mit abgeschlagenen Köpfen hinter sich herzieht, sind ihm Hund und Katz wie Engelchen und Teufelchen. Der Film ist recht makaber und möchte psychische Abgründe thematisieren. Aber was will er sein? Horror? Komödie? Nichts? Keine Ahnung. Er war weder lustig, noch intellektuell ansprechend, noch unterhaltsam, sondern einfach nur „meh“.

 

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