„Indianer“ in Videospielen

Federschmuck, Wigwam und die den edlen Stammeskrieger treu umsorgende Squaw – nur wenige von vielen Bildern, die sich uns in den Kopf drängen, wenn wir das Wort „Indianer“ hören. Dabei gibt es nicht „den“ Indianer; Es ist ein Sammelbegriff, der Einheitlichkeit suggeriert, wo keine herrscht. Die einzelnen Stämme hatten individuelle, eigenen Identitäten – und haben sie noch.

Trotzdem ist es die romantisierte Interpretation, die in der Popkultur noch immer vorherrscht. In diesem Video möchte ich einen Überblick über die Darstellung indigener Völker Nordamerikas in Videospielen geben. Dabei gehe ich nicht auf jeden einzelnen Charakter ein, sondern insbesondere auf die, die mir am wichtigsten erscheinen. In den Kommentaren dürft ihr aber gerne ergänzen und eure eigene Meinung darlegen.

 Wenn euch das Video gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr es weiterempfehlen würdet. 🙂

Quellen:
Länderdaten | The Guardian | hcn.com | Wikipedia | Giantbomb | Amnesty International USA. ‘Maze Of Injustice’. 2007 | Native American Representations: First Encounters, Distorted Images, and Literary Appropriations

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4 Kommentare bei “„Indianer“ in Videospielen

  1. Schönes Video, viele Infos verständlich und kompakt zusammengefasst – das gelingt heutzutage nicht jedem. Hut ab! Einzig der Ton könnte etwas verständlicher sein, ist aber meckern auf hohem Niveau! 😉

    In den Neunzigern wäre eine Erwähnung von Sid Meier’s Colonization noch interessant gewesen. Da kann man weitestgehend selber entscheiden, wie man mit den Indianern umgeht. Laut eines ausführlichen Stay Forever Podcasts ist es aber deutlich einfacher, wenn man die Stämme einfach angreift und sie so schnell los wird. In der Civilization-Reihe gibt es auch immer verschiedene Indianer-Völker. Spielbedingt verhalten die sich aber nicht sonderlich „indianisch“. Da sind die Stämme in Europa Universalis IV schon deutlich realistischer. Dort kann man mit seinem Stamm umherziehen und ist nicht wie mit anderen Ländern der Welt an bestimmte Gebiete gebunden.

    Würde mir ein komplettes Spiel im Reich der Azteken wünschen. Deren Kultur und Baukunst sind ziemlich faszinierend und das Setting wäre soweit mir bekannt ziemlich unverbraucht. Naja, vielleicht verschlägt es Assassin’s Creed irgendwann man in die Epoche.

    So, erstmal genug geschrieben. Sonst gibt’s hier ja gar keinen Platz mehr für andere Kommentare! 😛

    • Danke für den ausführlichen Kommentar. 🙂
      Der Sache mit dem Ton werde ich mich beim nächsten Mal mehr widmen!

      Ja, Sid Meier’s hatte ich in meiner Liste. Es ist dann aber doch noch rausgeflogen, da mir das Video so schon viel zu lang vorgekommen ist. Du hast mit deiner Bemerkung aber dennoch Recht. 😉

      Südamerika ist in der Tat ein spannendes Pflaster! Ich glaube, dahin zieht es mich für den nächsten Beitrag!

  2. Never Alone ist ein sehr schönes Jump n Run. Mir fällt noch ein altes Spiel der Sega Mastersysthem Konsole ein https://www.youtube.com/watch?v=7Nid1uwk0i0 Horizon Zero Dawn würde ich auch empfelen auch wenn es ein Sci Fi Abenteuer ist und um indige Völker weit nach unserer Zeit geht, es geht aber in dem Spiel um die Zerstörung der Natur dem Profit zu liebe…“Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann“ (weissagung der Cree) und darum geht es in dem Spiel eigentlich.

    • Stimmt! Horizon habe ich leider (!) noch nicht gespielt, da mir einfach die Zeit fehlt momentan. Wird aber definitiv nachgeholt!

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