Die 5 besten Filmsoundtracks

Die Ergothek fragt mal wieder nach unserer aller Lieblingsgedönsels. Diese Woche: Die Filme mit der besten Musiki. Ich persönlich denke da nicht an Hintergrundgedudel sondern an handfeste Soundtracks! An röhrende Männerkehlen, zwitscherndes Elfengeflöte und natürlich an feinsten Metal, der über Schlachtfelder weht! Kurz: Den nackten Kern-Soundtrack mit den Hauptliedern.

In all den Jahren habe ich mich in derer viele verliebt, schließlich gibt es einfach zu viele gute. Mein Herz wirklich nachhaltig erobern konnten allerdings nur wenige. Und hier sind meine fünf Auserwählten. Schmachten Sie jetzt!

A Knight’s Tale

Da ich – ja, das mag für einige von euch überraschend kommen – kein Freund „mittelalterlicher“ Musik bin, freue ich mich immer wie ein halbgares Schnitzelchen, wenn es ein mittelalterlich angehauchter oder phantastischer Film schafft, sich aus der musikalischen Komfortzone zu hieven und endlich auf moderne Stücke zu setzen. Auf gute, ehrliche Rockmusik zum Beispiel! A Knight’s Tale schafft die Symbiose aus Alt und Neu hier ganz famos und schuf damit einen der ersten Filmsoundtracks, die ich eigenhändig gekauft habe.
Warum: Weil er verdammt gute Laune macht

Queen of the Damned

Mein, ich glaube, zweiter Soundtrack, der es in mein geheiligtes Kinderzimmer geschafft hat. Noch immer zählen einige Lieder der Platte zu meinen Lieblingsliedern – genau genommen hat mir der Film einige der dort zu hörenden Künstler erst bekannt gemacht. Hach, danke dafür!
Warum: Lieblingsmetalchen

Kick-Ass

Kick-Ass hat nicht nur eine der schönsten Kampfszenen, sondern auch mit den besten Soundtrack, wie ich finde. Besagte Kampfszene ist derart geschmackvoll mit Musik unterlegt, dass sie einem Musical und keinem Gemetzel gleicht, obwohl der ein oder andere Blutstropfen gegen die Kamera fliegt. I like!
Warum: Weil er fetzt

Moulin Rouge


Ok. Geschenkt. Moulin Rouge ist ein Musicalfilm. Die haben schon von Natur aus gute Soundtracks! Trotzdem ragt dieser Film für mich aus der breiten Musicalmasse locker raus, ist er doch nicht nur humorvoll, sondern auch tiefgründig und natürlich hochromantisch und drückt all seine Facetten wundervoll in den Tönen aus.
Warum: Weil perfekt

Moana

Als letztes wähle ich den Soundtrack, der mir seit Monaten nicht mehr aus den Ohren gehen will. Furchtbar sowas! Dabei hätte es mich in Sachen Ohrwurm natürlich deutlich schlechter treffen können, denn Moanas Songs sind großartig! vom Schurkensong bishin zum obligatorischen „I’M FREE, BITCHES!“-Lied ist alles auf den Punkt! Gern geschehen für den Tipp, you’re welcome!
Warum: Weil er sogar unter Disney-OSTs einer der besten ist!

Vielleicht interessiert dich auch ...

16 Kommentare bei “Die 5 besten Filmsoundtracks

  1. Stand Up ist seit Kick Ass mein Klingelton 😀

    Einer meiner Lieblingssoundtracks ist der von Drive. Einfach zu gut.

  2. Uh, ich kenne immerhin einen davon aktiv, „Queen of the Damned“. Der hat einige gute Titel, aber ich glaube, er würde es schlicht aus Prinzip nicht auf meine Top5 schaffen. Dafür fehlt mir einfach die Einheitlichkeit bei dem Soundtrack. *Kopfkratzen* Okey, ohne Muscials fällt mir ohnehin nur ein Filmsoundtrack ein, der einer Top5-Liste wert ist, dann vielleicht doch. (Das wäre der Soundtrack von „Only Lovers Left Alive“, der sehr stimmungsvoll ist und dem Film seine – in meinen Augen – unwiderstehliche, düstere Atmosphäre verleiht https://youtu.be/ofsfl32-zNg .)

  3. „I am Moana!“ 😀

    Was ein geiler Soundtrack, an dem kann ich mich auch nicht satt hören.
    Ich hätte noch König der Löwen, Prinzessin Mononoke, Der letzte Mohikaner und Drachenzähmen leicht gemacht 2 auf die Liste gepackt. 🙂

  4. Mir ist aufgefallen, dass je schlechter der Film ist, desto besser sein „Songs from and inspired by“ Album oft ist. Dementsprechend sind meine Top 3 Beispiele:

    – Spawn: Ein herrlich krachendes Album, bei dem Musiker der Rock- und Metalszene mit Produzenten elektronischer Richtungen zusammenarbeiten. (Marylin Manson & Sneaker Pimps, Slayer & Atari Teenage Riot, Korn & The Dust Brothers, Butthole Surfers & Moby, Metallica & DJ Spooky, etc) Manchmal direkt, manchmal nur als Remix, aber zum größten Teil cool!

    – Space Jam: Ja, R. Kellys „I Believe I Can Fly“ ist heute eher eine Pointe für „Schlechte Musik“ Witze (auch wenn der Song gar nicht mal sooo übel ist), aber dieser Sampler an 90er Jahre Hip Hop & R’nB macht schon Laune und hat einige sehr interessante Tracks zu bieten. Ein gewisser „Hä?“ Faktor entsteht dabei durch „Basketball Jones“, ein Coverversion des klassischen Cheech & Chong Song, dargeboten von (Trommelwirbel) Barry White und Chris Rock, oder auch „Buggin'“, ein Rap Song von Bugs Bunny (bzw, dessen Sprecher, der legendäre Billy West).

    – Tomb Raider: Hier wurde wirklich nur ohne klare Linie ein Haufen Künstler auf CD gebrannt. Größtenteils mit Stücken, die noch nichtmal extra für diesen Film entstanden. Es ist aber für so ziemlich jeden etwas dabei und das Ding rockt ziemlich gut, mit u.a. U2, Nine Inch Nails, den Chemical Brothers, Missy Elliott & Nelly Furtado, Fatboy Slim & Bootsy Collins (auch wenn ihr Track eigentlich nur Fatboys alter „Michael Jackson“, mit neuem Text ist), Outkast, Moby, Groove Armada, Leftfield und sogar den Toten Hosen!!!

    • Hm ja, stimmt… zumindest immer mal wieder! Dass Space Jam einen so guten Soundterack hat, ist mir nicht aufgefallen, aber ich muss da nochmal reinhören!
      Generell haben viele Actionfilme auch einen nicht zu verachtenden OST. Aber auf die Filme komme ich bei solchen Listen nie 😀

  5. Ich bin kein großer Fan von Soundtracks, aber mich hat der Soundtrack von Queen of the Damned und Matrix nicht losgelassen. In den meisten Filmen überhöre ich die Musik, weil ich den Film als Gesamtkunstwerk an mir vorbei ziehen lasse.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*
Website