Bratphoenchen of the Week #11: Über Kannibalismus in Videospielen, die Lange Nacht der Computerspiele und Weltliteratur in Schulen

Jeden Sonntag tragen wir eine Liste derjenigen Artikel, Videos, Tweets und Internetshizzle zusammen, die wir als besonders sehenswert erachten. Sei es, dass sie besonders gut recherchiert, phantastisch geschrieben, lustig oder wissenswert sind. Den besten Link küren wir mit dem Goldenen Bratphoenchen; eine Auszeichnung, die selbstverständlich einzigartiglich ist und nach dem sich jeder Contentmaker von Plätzchenbäckerin Sabine bis George R.R. Martin die Finger leckt! Logisch. Zudem werden die Gewinner des Goldenen Bratphoenchens auf einer gesonderten Seite nochmal präsentiert. Für die jeweils kommende Woche darf jeder selber entsprechende Links einreichen, x Augen sehen mehr als 4!

So richtig fündig wurden wir die Woche über leider nicht. Daher hier nochmal der Aufruf, uns gerne Links – seien es zu eigenen oder fremden Artikeln – zu geben, die ihr für besonders beachtenswert haltet. Trotzdem wurden wir natürlich fündig! Speziell den Beitrag über Kannibalismus in Spielen, hier direkt als erstes aufgeführt, ist ein guter erster Anlauf in diese Thematik. Das Thema bietet sich eigentlich an, näher erforscht zu werden …


Why are games so fascinated with cannibalism?

Edwin Evans-Thirlwell liefert für Eurogamer.net ein paar interessante Ansätze zum Thema Kannibalismus in Videospielen. „The lack of a real downside for turning cannibal has irked some Sunless Sea players, but it’s small potatoes by comparison to some of the other dreadful things you can do in Sunless Sea, and besides, there’s a historical precedent for the game’s relaxed attitude.


Warum lesen unsere Kinder in der Schule keine Weltliteratur?

Diese Frage könnte einen empörten Grundton in sich tragen und doch schreibt Arwen1234 auf ihrem Blog Life is Change deutlich differenzierter. „Denn die Frage nach der Weltliteratur verstellt den Blick auf etwas ganz Wesentliches: Zur Weltliteratur wird nur, was einer Generation einmal viel bedeutet und einen gesellschaftlichen Umdenkprozess eingeleitet hat. Das ist aber kein abgeschlossenes Kapitel.“


Zur Darstellung von Frauen in Spielen: Interview mit Sigurlína Ingvarsdottir

Martin Lorber führt für den EA Blog ein interessantes Interview mit EA-Senior Producer Sigurlína Ingvarsdottir über die Rolle der Frau in Videospielen. „Wir erlauben Männern in Filmen und Spielen eine große Bandbreite an Figuren, während es für Frauen oft nur eine Standard „starke“ Rolle gibt. Ich wünsche mir eine größere Bandbreite an weiblichen Figuren in Games, egal welcher Art.“


Lange Nacht der Computerspiele – Reminiszenz

Gamersglobal-User RoT schreibt für eben jene Seite einen Bericht über die Lange Nacht der Computerspiele, der mit einigen Hintergrundinformationen aufwartet. „Begann die erste Lange Nacht noch als einmalig geplante Abschlussveranstaltung einer Ringvorlesung, so wiederholte sich darauf das Spektakel ob seiner großen Beliebtheit. Das zunächst meist aus HTWK-Studenten zusammengesetzte Publikum sollte rasch durch Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus bereichert werden.“


Und das goldene Bratphoenchen geht an…

RoT. Es ist „nur“ ein User-Beitrag und doch erwähnenswerter als so manch anderes. Schön ausführlich, mit interessanten Informationen gespickt und nichtsdestotrotz unterhaltsam geschrieben.

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