5 unvergessliche Filmmomente

Obwohl ich neulich erfahren habe, dass Listen verpönt sind, wage ich mich nun wieder an eine. Anlässlich der 5 BESTEN am DONNERSTAG möchte ich euch hier und jetzt die Filmszenen vorstellen, die ich vermutlich nie vergessen werde. Außer im Alter natürlich. Also quasi übermorgen. Ich müsste lügen, wenn da keine ikonische Szene, die ohnehin jedem einfallen würde, dabei wäre. Dennoch mache ich hier Abstriche und sage: Von 5 Lieblingsfilmen, die ich bereits hier vorgestellt hatte, werde ich keine Szene raussuchen. Sonst würden meine Listen ja nur aus genau diesen Filmen bestehen! Doch nun, endlich, besagte 5 Momente!

WILSON!“ – Cast Away

Tom Hanks als Gestrandeter, einsam auf einer Insel. Die einzige Bezugsperson ist noch nicht einmal eine Person – sondern ein Handball. Geboren aus der Not und entstanden aus dem eigenen Blute. Als das Meer ihm diesen stummen Freund nahm, brach mir das Herz.
Unvergessen weil: Selten habe ich um den Verlust eines herzlosen Freundes derart getrauert.

Szene auf Youtube


Der Bordstein – American History X

Auch bei der Auswahl des Gifs konnte ich nicht hinsehen und habe das erste Bild genommen, das mir Google vorgeschlagen hat. Ich kann diese Szene nicht ertragen. Dabei müsste ich sie gar nicht wieder sehen. Sie hat sich vor Jahren in meine Netzhaut gebrannt und will von dort nicht fort. Eine Szene, die mir noch immer kalte Schauer der Fassungslosigkeit über den Rücken laufen lässt. Weil sie so erschreckend real ist. Die tiefen Abgründe des Menschen zeigt. Abscheulich, abscheulich, abscheulich!
Unvergessen weil: … sie nicht nur ans ich bereits das Grauen im menschlichen Detail zeigt, sondern diese Szene meine erste Berührung mit dieser Thematik in dieser Drastik damals war.

Szene auf Youtube


Freunde für immer – Cap und Capper

Der für mich bittersüßeste Film Disneys. Zwischen dem Fuchs und dem Jagdhund entspinnt sich eine unschuldige Freundschaft, die der Ernst des Lebens zu entzweien droht. Dieser Dialog zwischen den beiden erscheint glücklich, wird jedoch naturgemäß von einer Tragik beschattet, die ihn unvergesslich machen.
Unvergessen weil: … ich schon als Kind wusste: Das kann niemals gut gehen.

Szene auf Youtube


Freiheit – Into the Wild

Der ganze Film, in dem ein junger Mann das konventionelle Leben aufgibt um in die Wildnis und Ungezwungenheit zu gehen, ist einer meiner Lieblinge. Er weckt und speist Sehnsüchte. Diese Szene steht sinnbildlich für die gefühlte Freiheit, das Gefühl, auf einem Berg zu stehen, sich den Wind durch die Haare streichen zu lassen und weit über endlose Wipfel zu blicken.
Unvergessen weil: … das dem Spirit des Films ein Sahnehäubchen verpasst hat.

Szene auf Youtube


Tanzscene – Titanic

Der Spaß am Imperfekten, seine Ausgelassenheit (endlich) zeigen und fühlen zu dürfen, die Großartigkeit des gemeinsamen Feierns – Lebensfreude – das verkörpert die Szene für mich perfekt. Die Musik, das Lachen, das Bier, die Gesichter, hach, awesome! Da vergisst man fast, dass fast keiner von ihnen überleben wird.
Unvergessen weil: … die Szene nachhaltig Spaß macht.

Szene auf Youtube

 

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11 Kommentare bei “5 unvergessliche Filmmomente

  1. Was? Listen sind out? Ich dachte, die sind noch der heiße Scheiß im Content Marketing. Hast du eine Quelle? 🙂

    Ansonsten toll gewählt, das sind so viele unterschiedliche Emotionen. Fantastisch. Mensch, wie konnte ich nur Wilson vergessen?

  2. Cap und Capper war der erste Film, den ich im Kino gesehen habe. Wirklich unvergessen und unvergesslich.

    Und ich habe kein Problem mit Listen, ausser es ist eine von diesen furchtbaren, bei denen man jeden kurzen Punkt weiterklicken muss.

    • Kann ja nicht immer Lion King als Beispiel anführen! 😀 Aber ja. Der hat einige memorable Scenes!

  3. Auch eine schöne Auswahl. Bei Titanic hatte ich auch kurz überlegt, wobei es bei mir eher die Nacktszene gewesen wäre. Aber fast alle sind für mich eingebrannt. Auch das nicht enden wollende Orchester.

    • Die Nacktszene, stimmt, die zählt auch zu meinen Favouriten. Die ist so schön subtil.

  4. Ziemlich abwechslungsreich, die Auswahl.

    Mit CAST AWAY und INTO THE WILD sind ja sogar gleich zwei Filme über Einsamkeit in der Natur dabei. Wobei die Gründe ja „leicht“ variieren.

    • Ja.. aber diese Einsamkeit in der Natur finde ich persönlich auch einfach überaus reizvoll! Im Alter werde ich vermutlich als Autorin mit meinem Mann in Kanada wohnen 😀

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