Bratphoenchen of the Week #9: Über nervige Sätze in Pressevorführungen, Handys am Spieltisch und schmerzlinderndes Vorlesen

Jeden Sonntag tragen wir eine Liste derjenigen Artikel, Videos, Tweets und Internetshizzle zusammen, die wir als besonders sehenswert erachten. Sei es, dass sie besonders gut recherchiert, phantastisch geschrieben, lustig oder wissenswert sind. Den besten Link küren wir mit dem Goldenen Bratphoenchen; eine Auszeichnung, die selbstverständlich einzigartiglich ist und nach dem sich jeder Contentmaker von Plätzchenbäckerin Sabine bis George R.R. Martin die Finger leckt! Logisch. Zudem werden die Gewinner des Goldenen Bratphoenchens auf einer gesonderten Seite nochmal präsentiert. Für die jeweils kommende Woche darf jeder selber entsprechende Links einreichen, x Augen sehen mehr als 4!

Während um uns herum der Frühling ins Land zieht schreibt und filmt die Internetgemeinde munter weiter. Zum Glück. Wie sonst soll man die Bahnfahrten im Münchner Untergrund überstehen? Diese Woche geht es weniger kritisch, denn informativ und positiv zu.

 

  • Von der Idee zum Spiel
    Björn von Piranha Bytes, Jan von King Art und Jan von Deck13 sprechen in diesem Video des Kanals DevPlay darüber, wie eine Idee zu einem Spiel realisiert wird und was in diesem Kontext ein Prototyp ist. Und das in einer auch für Laien sehr verständlichen Form.

 

  • Shared reading could help to ease chronic pain
    Lesen bildet nicht nur – es scheint auch chronische Schmerzen zu lindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung Dr. Josie Billingtons von der Universität Liverpool, deren Ergebnis auf der Website medicalnewstoday.com gezeigt wird. Gute Nachrichten für alle, die gerne in Autoren- Poetry- und Lesezirkeln unterwegs sind und gerne gegenseitig vorlesen.
    „By using literature that triggers memories of experiences throughout life – such as childhood and relationships – researchers have found that shared reading might be a more effective strategy to help alleviate chronic pain than cognitive behavioral therapy (CBT).

 

  • Die nervigsten Sätze vor, während und nach Pressevorführungen
    Jeder von uns kennt die Sprüche, die einem, weil bereits viel zu oft gehört, bereits aus den Ohren raushängen. Auch von Presseevents der Spielebranche könnte man ein Bullshitbingo erstellen. Hier hat Sidney Schering für Quotenmeter.de eine unterhaltsame Liste der zehn nervigsten Sätze aus Filmpressevorführungen erstellt. Ja. Auch alle schon gehört. Kann ich so unterschreiben!
    Sobald ein Film mit hohem Budget keine 3D-Fassung spendiert bekommt («Logan – The Wolverine» oder «Power Rangers» lassen grüßen), oder aber eine 3D-Fassung hat, er der Presse aber in 2D gezeigt wird, lässt sich ein Trinkspiel spielen. Man nehme seinen Flachmann, stelle sich unauffällig in die Nähe der Anwesenheitsliste, und lausche dem Kollegium. Aber Vorsicht: Wer daraufhin bei jedem passiv-aggressiven Aufschrei, wie schön es sei, sich nicht „diese 3D-Scheiße“ antun zu müssen, einen Schluck nimmt, sollte besser nicht mit dem Auto zum Kino fahren.“

 

  • Smartphone: Ein Ärgernis im Rollenspiel?
    In ihrem Artikel versucht Trolldottir aus dem Ärgernis:Handy etwas Gutes zu gewinnen und gibt schöne Tipps, wie man es in das Rollenspiel integrieren kann.
    In einer der letzten Runden tat ein neuer Spieler etwas, was in unseren Pen & Paper-Gruppe noch nie vorkam: Er griff offgame zu seinem Smartphone und googelte nach der Schreibweise römischer Zahlen, die wiederum Bestandteil eines Rätsels waren. Ich war so perplex, dass ich nicht wusste, wie ich darauf reagieren sollte.

Und das goldene Bratphoenchen geht an…

 

Sidney Schering. (Selbst)Ironische Typisierungen mit mehr oder minder leichten Seitenhieben hatten mir in den letzten Monaten gefehlt. Sidneys Ausführungen sind darüberhinaus sehr treffend.

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