Cards against Muggles

Das intellektuell unwahrscheinlich anspruchsvolle Kartenspiel „Cards against Humanity“ ist ein stets beliebter Gast bei Autorentreffen. Egal, ob meine Plotgruppe, das Zirkelforum oder bei hauseigenen Schreiberlingen – Das Spiel wird bespielt bis zum Erbrechen. Logisch, ist es doch gleichermaßen albern wie unter der Gürtellinie und irgendwie auch kreativ. Man munkelt, manche haben sogar Inspirationen für eigene Manuskripte daraus gezogen.

Das Spielprinzip ist so einfach wie taktlos: Der „Spielleiter“ zieht eine Karte. Sagen wir, die Karte heißt: „“It’s dangerous to go alone, take ____!“ Der Lückentext soll durch die Mitspieler mittels einer Karte, die verdeckt gelegt wird, komplettiert werden. Der SL darf dann entscheiden, ob etwa „Mein Penis“, „The underpants of my grandma“ oder „Rotze“ das passendste ist. Der Besitzer jener Karte bekommt einen Punkt. Simpel. Das ursprüngliche Spiel kann man natürlich käuflich erwerben, viele drucken es sich allerdings auch einfach aus und erfinden neue, fiese Karten hinzu.

Logisch, dass auch ein paar einschlägige Versionen aus dem Boden sprießen wie aktuell eine mit Harry Potter. Mit Karten wie „Der Basilisk in meiner Unterhose“ und „Den House Cup verlieren weil Harry und seine Freunde wieder ein verficktes Abenteuer bestritten haben“ kann man sich für das Spiel, von dem 9 3/4 an die Lumos Foundation gespendet werden, auf die Warteliste setzen.

Es gehört nicht dem offiziellen Franchise an. Surprise! Foto by Cards against Muggles.

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