Peta VS. Warhammer: The Furbattle begins

KFFF! Kein Fell für Fantasy Figuren!

Imaginäre Tränen rinnen aus den gebrochenen Augen armer Wolfsjungen, während sie – durch die Fiktionalität gänzlich ihrer Stofflichkeit beraubt – gehäutet vor den Füßen der Miniaturen liegen. Blut tropft von dem klebrigen Fell auf die gepanzerten Schuhspitzen, während es sich der Krieger Horus Lupercall barbarengleich an die Rüstung pinnt. Ein gar grausamer Akt, der hier im Hintergrund vonstatten geht! Das Schlachten fiktiver Tiere muss ein Ende haben!

People for the Ethical Treatment of Animals, auch und besser unter dem Namen PETA bekannt, haben einen offenen Brief an Games Workshop’s CEO Kevin Rountree geschrieben, in dem sie fordern, die Fellelemente der Figuren des Warhammer-Universums zu eliminieren. Ja, es geht hier um „Fell“ aus Plastik oder Zinn und nicht um echtes Fell. Das hätte ich sogar verstanden.

„While we appreciate that they are fictional, draping them in what looks like a replica of a dead animal sends the message that wearing fur is acceptable – when, in fact, it has no more place in 2017 than it would in the year 40,000.“

Natürlich lenkt PETA ein, dass die Figuren nur fiktiv seien. Ihr Argument jedoch lautet wie folgt: Es sende die falsche Aussage, wenn die Figuren Replika eines toten Tieres tragen würden.

Nun sind es jedoch tatsächlich brutale Figuren. Man soll es ihnen ansehen. Das Fell – wir erinnern uns: Es ist noch immer fiktiv – ist Ausdruck und Unterstützung des Settings. Genau wie andere Figuren menschliche Schädel oder andere Körperteile am Gürtel tragen. So richtig und wichtig ich Tierschutz auch finde: Das geht mir zu weit. Mal sehen, welche weiteren Franchises und Produkte in ihr Visier geraten werden.

Was haltet ihr davon?

Picture by Daniel Lombraña González via Flickr.com under the following creative commons: Attribution-ShareAlike

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2 Kommentare bei “Peta VS. Warhammer: The Furbattle begins

  1. PETA ist ohne Frage grundsätzlich wichtig, aber seit dem sie vor Jahren in einem Brief an den damaligen Ersten Bürgermeister Ole von Beust forderten Hamburg möge sich doch in Veggieburg umbenennen kann ich sie nicht mehr ernst nehmen (http://www.wnd.com/2003/04/18412/). Leider schießen sie immer wieder mit ähnlichen Quatsch-Aktionen über das Ziel hinaus. Offenbar fällt ihnen sonst nichts sinnvolles ein, um auf sich aufmerksam zu machen.

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