#52Games – Spiele im Spiel

52 Games“ ist ein Blogprojekt von Zockwork Orange, bei dem jede Woche ein Thema vorgegeben wird, zu dem man eine Episode aus dem Videospielbereich erzählen soll. Thema diese Woche: Spiele im Spiel.

Zu diesem Thema sind mir auf Anhieb zwei Spiele eingefallen. Das eine, Gwint bzw. Gwent, kennt mittlerweile vermutlich jeder. Das witcher’sche Kartenspiel ist derart populär, dass es eine Singleauskopplung erfährt und auch abseits vom Witcher spielbar ist.

Das andere, Arcomage, ist weniger bekannt. Es entspringt dem Rollenspiel Might&Magic VIII und kann in den dortigen Tavernen bis zum Erbrechen gezockt werden. Und das habe ich getan. Mein Hirn hat sich bis zur Unkenntlichkeit gewunden, so oft und ausgiebig habe ich es gespielt! Might&Magic VIII selbst habe ich stets nur wegen diesem Minispielchen entstaubt, liegt es doch meilenweit hinter meinem persönlichen Favouriten Might&Magic VI zurück.

Nun begab es sich jedoch, dass sich der bereits Random Spieler in seinem Beitrag zum Blogprojekt ausgerechnet jenen beiden Minispielchen angenommen hat. Nägelkauend sitze ich nun also hier und bin nahezu empört, dass mir dieses Thema weggenommen wurde. Also muss ich nun ausschweifen und die Angel nach einem anderen Spiel im Spiel auswerfen.

Das gestaltet sich dezent schwieriglich, denn eigentlich bin ich Minispielchen nicht sonderlich zugetan. Prinzen wollen gerettet, Drachen gestreichelt und pöse Puben eingebuchtet werden, wieso sollte ich meine kostbare Heldenzeit also mit Kartenspielchen verschwenden?! Eine Spielreihe schafft es dennoch, mich von den epischen Questen fort- und zu den Belanglosigkeiten zu locken: Zelda.

Das Gameplay von Zelda finde ich allgemein recht abwechslungsreich, die Minispielchen runden das Erlebnis für mich dann noch ab. Sei es das ordinäre Angeln pixliger Fische oder das Bogenschießen, all das lockert das Spiel auf und wirkt darüber hinaus sogar sinnvoll. Meist bekommt man großartige Belohnungen wie ein Herzteil, manchmal sind sie auch essentieller Bestandteil des Plots. Etwa dann, wenn in Ocarina of Time die possierliche Epona erritten werden soll. Nach zwei erfolgreichen Hürdenrennen ist sie dein – und das hat mir derart Spaß gemacht, dass ich ein paar runden lang absichtlich verloren habe, nur um es häufiger spielen zu können. Ähnlich erging es mir mit dem Goronenrennen aus Majoras Mask.

Die Vielfalt der Zelda-Minigames ist eine Wohltat für mein Gamerherz und ein kleiner Mitgrund für meine Zeldapassion. Und ich bin sehr gespannt auf die kommenden Minispielchen, die auf Link losgelassen werden!

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2 Kommentare bei “#52Games – Spiele im Spiel

  1. Es tut mir leid! :/
    Aber es ist schön, dass nicht nur ich an Arcomage gedacht hatte.

    Zu den Minispielen in Zelda schreibst du etwas sehr wichtiges: „… all das lockert das Spiel auf und wirkt darüber hinaus sogar sinnvoll.“
    Das ist mir noch nie so bewusst gewesen aber stimmt. Über ein Herzteil freut man sich mehr, als über eine Phönixfeder oder eine Waffe, die nach drei Leveln nutzlos geworden ist. Dadurch setzt der Spieler sich viel lieber mit den kleinen Rätseln und Minigames in Zelda auseinander. Eine Formel, die FF15 z.B. sehr gut gebraucht hätte.
    Ein sehr guter Punkt.

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